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Rückblicke

Opel Admiral von FANTA 4 begrüßte Jugendgruppe in Gronau

Jugendgruppe

28.1.2006, Erik Potthoff

Die Jugendgruppe des Heimatvereins Dülmen besuchte am 28. 1. 2006 das Rock‑ und Pop-Museum in Gronau. Sowie in Dülmen die Textilindustrie mit dem Namen Bendix verbunden ist, so ist es in Gronau der Name van Delden. Auf dem ehemaligen Gelände des Textilunternehmens van Delden fand nicht nur vor wenigen Jahren die Landesgartenschau statt, sondern entstand in der ehemaligen Turbinenhalle im Jahr 2002 das europaweit erste Haus der Rock‑ und Popgeschichte. Mit der Prignitzer Eisenbahn und einem zweiminütigen Fußweg wurde die Anreise zur ersten Zielgruppen orientierten Exkursion des Heimatvereins zurück gelegt.

Das Ausstellungskonzept erzählt die Kulturgeschichte der Popularmusik im 20. Jahrhundert. So erwartete die Dülmener Gruppe eine unterhaltsame Führung zwischen Kultgegenständen von Künstlern, multimedialer Animation und geschichtlicher Zeitreise an Hand von Chartlisten der zurück liegenden Jahre.

So steht der legendäre Opel Admiral der auch gleichzeitig der Gruppe „Die Fantastischen Vier“ als Tour-Bus diente in der zentralen Halle des Museums als Ausstellungsstück. Im Untergeschoss befindet sich der Kern der Dauerausstellung. Hier wird die Geschichte der Popularmusik anhand einer Zeitschiene erzählt. Angefangen von klassischen Musikklängen bis hin zum Techno-Sound der elektrisch erzeugten Musik der 1980er und 1990er Jahre. Ein Raum voller Klänge, Geräusche und Lichteffekte. Durch heraus ziehen von Schubladen gelangt der Besucher an Exponate und den dazu passenden Sound.

Im Emotionsbereich Sound, einem kleinen Raum mit großen Boxen, sehr großen Boxen vibriert nicht nur der Boden bei den minütlich wechselnden Songs und O-Tönen politischer Ereignisse. Ein Zeitraffer durch die Geschichte mit der dazu gehörender Musik. Experimentell können Rhythmen auch Schlaginstrumenten selbst erzeugt werden.

Ein als Flower-Power Wiese dienender Flokati Hügel dient den Besuchern im Rock‑ und Pop-Museum als Liegewiese vor der Projektionswand der Hippi‑Ära und wurde gerne angenommen.

Faszinierend war die Ausstellung von Zeichnungen namhafter Musiker. Die Objekte entstammten alle einer Interview-Reihe. Am Ende eines Interviews wurden die Künstler befragt, ob sie nicht Lust hätten sich zu zeichnen. Sehr viele folgten dem Wunsch und so entstand eine interessante Zusammenstellung von Selbstporträts zu der sich der Besucher mittels AudioGuide auch noch den jeweils größten Hit des Künstlers einspielen lassen kann.

Auch das an der Dinkel gelegene Außengelände rund um das Museum präsentierte sich an diesem Tag von seiner kalten aber doch sonnigen Seite.

Nach einem Mittagsimbiss und eigenen Erfahrungen unter der Trance-Glocke, unter der man Klangkompositionen auf den eigenen Körper wirken lassen konnte ging es wieder zurück mit dem Zug nach Dülmen. Die Teilnehmer waren begeistert vom kurzweiligen Programm und hoffen auf weitere Angebote des Heimatvereins für Jugendliche und junge Erwachsene.

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