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Rückblicke

Geburtstagsgeschenk: Ein Natz für Dülmen

Herbert „Natz“ Möllers

23.4.2009, Dülmener Zeitung RALF REPÖHLER

Der inzwischen geschasste Schalke-Manager Rudi Assauer hatte dem Natz von Dülmen damals zu bundesweiter Bedeutung verholfen. Schließlich nannte er dessen Namen, als ihn die Medien wegen eines neuen Trainers löcherten. Prompt riefen Deutschlands Sportreporter bei Bürgermeister Jan Dirk Püttmann an.

Unzählige Anekdoten ranken sich um die bekannte Heimatfigur. „Jeder von uns ist ein Natz von Dülmen. Besonders wenn wir nach außerhalb fahren“, sagt Dr. Aloys Prenger-Beringhoff, der 2000 das Buch „Wat Natz von Dülmen segg…“ herausgegeben hatte.

Jahrzehntelang hatte der verstorbene Paul Hanskötter unnachahmlich das Dülmener Urgestein verkörpert. Im Beisein der Töchter von Paul Hanskötter stellte Bürgermeister Jan Dirk Püttmann am Mittwoch – am 698. Stadtgeburtstag – den neuen Natz von Dülmen vor: Herbert Möllers wird ihn bei unterschiedlichsten Gelegenheiten lebendig machen, so schon am Freitag bei der Einweihung der Radstation am Bahnhof.

„Wir hatten eine längere Zeit keinen Natz, weil wir Paul Hanskötter so vermissen“, sagte Püttmann. Aber nicht zuletzt mit dem Blick auf das Stadtjubiläum in zwei Jahren präsentierte die Stadt auch im Beisein des Heimatvereinsvorsitzenden Erik Potthoff und des Ehepaares Kissenkötter den Nachfolger. „Der Natz ist ein hervorragender Transporteur unserer münsterländischen Lebensart“, betonte Püttmann. Die Figur sei wandelbar in all den Jahren und habe verschiedene Gesichter. „Sie werden den Natz hervorragend prägen“, sagte Püttmann zu Herbert Möllers. Beide besiegelten das Miteinander mit einem Schluck Schnaps aus dem Löffel. Danach nahm der Bürgermeister dem Natz den „Amtseid“ in Platt mit einem Augenzwinkern ab.

Der Natz (im blauweißen Kittel mit rotem Schal samt Dülmen-Stecker) dankte für das Vertrauen, „dass ich diese Figur verkörpern darf“. Humorvoll wolle er die Dülmener positiv beeinflussen – und gab gleich kleine Kostproben. Denn er findet: „Es gibt viel zu viele Dülmener, die unsere Stadt negativ sehen.“

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