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Rückblicke

Grandioser Rundblick – Frühlingsfahrt des Heimatvereins

Besuchergruppe auf der Halde
Weitere Bilder dazu finden Sie in unserer BildergalerieHalde Hoheward 2011“.

9.5.2011, Karola Duffner

Bei strahlendem Sonnenschein führte die Frühjahrsfahrt am 7. Mai 2011 in Richtung Recklinghausen und Herten. Vom Fuß der Halde Hoheward aus ging es über die leuchtend rote Drachenbrücke und dann in gemütlichem Tempo in Serpentinen immer höher auf die Halde, die als Landschaftspark angelegt wurde und viel Interessantes zu bieten hat. Auf dem südlichen Plateau staunten alle Teilnehmer über die riesige Sonnenuhr, die das Solarium des römischen Kaisers Augustus zum Vorbild hat. Der Schatten des über acht Meter hohen Obelisken wies die genaue Zeit – eine Stunde zurück wegen der Sommerzeit, und dann war noch die Differenz zum Sonnenstand in Görlitz, das genau auf dem 15. Längengrad liegt, mit ca. 20 Minuten zu berücksichtigen – also stimmte die Anzeige der Sonnenuhr mit denen auf den Armbanduhren der Dülmener überein. Weiter ging es auf das nördliche Gipfelplateau, auf dem die beiden Bögen des Observatoriums mit ihrem Radius von 45 Metern und vielen Peilmarken an eine moderne Version von Stonehenge erinnern. Gespannt lauschten die Teilnehmer den Ausführungen der Stadtführerin zu den vielen Ablesemöglichkeiten – seien es der Polarstern, Sommer‑ und Wintersonnenwende oder die zentrale Markierung, auf die bei Frühlings‑ und Herbstanfang mittags um 12:00 Uhr der Sonnenstrahl fällt. Auf diesem Plateau – über 100 Meter höher als das übrige Gelände – bot sich aber auch ein grandioser Rundblick über das Ruhrgebiet; die Veltinsarena, der Gasometer in Oberhausen, der Fernsehturm in Dortmund, aber auch der Kraftwerksneubau in Datteln und viele andere markante Bauwerke waren deutlich zu erkennen.

Mit dem Bus fuhren dann alle zur griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Dimitrios in Herten, wo im Pfarrheim ein liebevoll gedeckter Tisch mit Kaffee und Kuchen wartete. Nach einer ausgiebigen Kaffeepause stand eine Besichtigung der 2004 vollendeten Kirche mit wundervollen Ikonen und Holzschnitzereien auf dem Programm. Der griechische Geistliche – der Pope – ließ es sich nicht nehmen, die Besonderheiten der Kirche zu erklären und viele Fragen der Besucher zu beantworten. Am frühen Abend erreichte die Gruppe dann wieder Dülmen, und alle Teilnehmer waren sich einig, einen erlebnisreichen Nachmittag verbracht zu haben.

Bilder zu diesem Beitrag finden Sie in unserer BildergalerieHalde Hoheward 2011“.

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