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Rückblicke

Besuch der Gartenstadt Margarethenhöhe

Besuchergruppe auf der Margarethenhöhe
Weitere Bilder dazu finden Sie in unserer BildergalerieMühlheim - Essen Margarethenhöhe 26.04.2014“.

27.4.2014, Erik Potthoff

Am vergangenen Samstag fuhren rund 50 Dülmener mit dem Bus nach Essen. Die Exkursion mit einer Schifffahrt auf der Ruhr, kurzem Rundgang durch die historische Altstadt von Kettwig und dem Besuch der Gartenstadt Margarethenhöhe organisierte der Heimatverein Dülmen. Bereits auf der Hinreise nutzte die sehr erfahrene Gästeführerin Brigitte Weferinghaus die Fahrtzeit im nagelneuen Reisebus, um die Gruppe ausführlich über die Geschichte der Firma und der Familie Krupp zu informieren. Vom Wasserbahnhof Mülheim aus kreuzten die Ausflügler mit einem Schiff der weißen Flotte immer wieder jugendliche Kanufahrer auf ihrer Trainingsstrecke.
Das Mittagessen wurde in einem Gasthof neben der im Stadtwald von Essen gelegenen St.-Aegidius-Klusenkapelle eingenommen. Die Ursprünge der Kapelle liegen im Dunkeln reichen aber mindestens bis in das 13. Jahrhundert zurück. Im weiteren Verlauf der Geschichte war die Kapelle wohl das Gotteshaus einer Leprosenstation. Eine ähnliche Funktion hatte auch der Vorgängerbau der Dülmener Heilig-Kreuz-Kapelle.

Zu den Höhepunkten der Fahrt darf sicherlich der Besuch des Essener Stadtteils Margarethenhöhe gezählt werden. Die seit 1987 unter Denkmalschutz gestellte Gartenstadt wurde zwischen 1908 und 1938 erbaut. Der besondere Charme dieser Siedlungsfläche entsteht durch die architektonische Einheitlichkeit. Der Architekt und Designer Georg Metzendorf entwarf einen Satz von Stil‑ und Bauelementen, die immer wieder neu kombiniert wurden. Dadurch weichen die Häuser zwar alle voneinander ab, bleiben jedoch stilistisch geschlossen.
Zu den besonderen Details der Häuser gehören die grün-weißen Fensterläden und Haustüren aber auch die Walm‑ oder Mansardendächer mit ihren Schiefer verkleideten Dachgauben, den Sprossenfenstern mit Oberlichtern, den Laubengängen und Natursteinsockeln. So erinnern viele Elemente zum Teil an den englischen Landhausstil.
Die auf 50 Hektar angelegte Siedlung sollte sich von Anfang an durch viel Grün auszeichnen. So begrünen wilder Wein und andere Pflanzen die Hausfassaden.

Bevor die Besuchergruppe aus Dülmen sich wieder auf den Heimweg machte, wurden die gesammelten Eindrücke bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Lokal Hülsmannshof noch einmal gemeinsam reflektiert.

Bilder zu diesem Beitrag finden Sie in unserer BildergalerieMühlheim - Essen Margarethenhöhe 26.04.2014“.

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