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Rückblicke

Auf den Spuren von Rembrandts Hendrickje

9.9.2015, Wolfgang Preuß

Heimatverein ließ sich in grenznaher Region inspirieren.

Die grenznahe Region nördlich von Bocholt war Ziel einer Exkursion mit dem Heimatverein Dülmen. Zunächst wurde das Museum der Untergetauchten in Aalten besucht. Aalten beherbergte im Zweiten Weltkrieg, gemessen an der Einwohnerzahl, die meisten Untergetauchten der Niederlande. Meist junge Männer, die dienstpflichtig nach Deutschland gebracht werden sollten. Aber auch politisch Verfolgte und Juden gehörten zu den Onderduikers. Das Museum beherbergt zudem Ausstellungen zur industriellen und landwirtschaftlichen Geschichte der Region. Durch den Bau einer modernen Eingangshalle, die zwischen drei alte Gebäude gesetzt wurde, ist ein ansehnlicher Gebäudekomplex entstanden.
Das Museum wird nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben. Zurzeit sind das etwa 120 Personen, zu denen auch Mitarbeiter aus Bocholt gehören, so eine Mitteilung über die Fahrt. Die Besucher waren sich einig, dass es ein gutes Beispiel für ein Regionalmuseum ist, wie man es sich für Dülmen nur wünschen kann.
Als zweiter Programmpunkt wurde die gotische Sint Helenakerk am Markt in Aalten besichtigt. Bemerkenswert in dieser Kirche sind wiederentdeckte Wandmalereien und der Erhalt der baulichen Ausgestaltung der Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Hier gibt es keine der, sonst oft üblichen, barocken Veränderungen.
Dann ging es nach Bredevoort, einem Ortsteil von Aalten. Bredevoort, das sich als Bücherdorf mit über 30 Antiquariaten bezeichnet, hat eine lange Geschichte als Bollwerk am Übergang durch ein damals großes Sumpfgebiet.
Der Ortskern mit der Sint Joriskerk und den zahlreichen kleinen Burgmannshäuschen stammt zum Teil noch aus dem späten Mittel­
alter. Der Ort ·wurde durch Explosion des gesamten Pulvervorrates am Ende des 17. Jahrhunderts zerstört.
Am Denkmal der Hendrickje van Stoffels, der letzten Lebenspartnerin des Malers Rembrandt, die aus Bredevoort stammte, endete der Nachmittag.

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