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Rückblicke

Als man noch an der Mauer lebte

Dülmener Heimatblätter 2016 – Heft 1

16.9.2016, (c) Dülmener Zeitung, Claudia Marcy

'Heimatblätter: Amüsant und informativ'

Zugegeben, die Geschichte vom Tollen Bomberg, dem respektlosen Freiherrn, der so lange die Eisenbahn per Notbremsung zum Halten in Buldern zwang, bis dort ganz regulär eine Bahnstation eingerichtet wurde, ist schillernder als die historische Wahrheit. Wer dennoch wissen möchte, wie Buldern zu seinem Bahnhof kam, kann dies in einem wissenschaftlich fundierten Bericht von Dr. Dieter Potente in der aktuellen Ausgabe der Dülmener Heimatblätter, herausgegeben vom Heimatverein Dülmen (erhältlich im Buchhandel), nachlesen. Das Heft -dieses Mal mit azurblauem Einband hält eine interessante Mischung für all jene bereit, die sich für Dülmens Geschichte interessieren.

So zeichnet Dr. Wolfgang Werner in seinem Artikel über die Kunstinstallation „BlauPause“ im Bendixpark nach, wie das Kunstwerk seinen Weg in die Stadt fand, welche Schwierigkeiten dabei zu meistern waren und wie damit an Dülmens Vergangenheit als Standort für Textilindustrie erinnert wird.

Welche Dülmener sagt die Straßenbezeichnung „de Müerstrang“ noch etwas? Erik Potthoff beschreibt anhand einer alten Fotografie, wie sich die heutige Straße Ostring nach Abbruch der Stadtmauer entwickelte. Dort entstanden kleine Fachwerkhäuser, man lebte „an der Mauer“. Auf Platt: up de Müer. Und auch wenn die Straße heute einen anderen Anblick bietet, gibt es dank der jüngsten Entdeckungen der Archäologen auf dem Kik-Gelände in diesem Jahr etliche Bezüge zum alten Dülmen. Apropos Archäologen: Dr. Gerard Jentgens und Dr. Hans-Werner Peine erläutern in ihren Beitrag anschaulich, was der Sensationsfund der Glockengussgrube auf dem Gelände hinter dem Rathaus bedeutet.

Durchaus amüsant liest sich – auch wenn es der Titel „Die Stadt wird sauberer“ nicht vermuten lässt – der Beitrag von Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann über den steinigen Weg zur mechanischen Straßenreinigung in Dülmen in den 1960er-Jahren. Zum Schmunzeln auch ein Beitrag aus der Festzeitung der Dülmener Untersekunda aus dem Jahr 1930, den Wolfgang Werp entdeckt hat. Weitere Beiträge stammen von Justin Maasmann () und Horst Legler (Jahresrückblick 2015).

  1. „In eigener Sache“ weist der Heimatverein darauf hin, dass er neue Mitglieder und Autoren sucht.

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